Stephanie Frappart ist die erste weibliche Schiedsrichterin, die am Mittwoch das Spiel Juventus Turin – Dynamo Kiew die Champions League leitete. Die Kritik für ihre Arbeit fällt beachtlich aus. Für Ihre Arbeit erhielt die Französin Lob. Experten meinen, dass sie bessere Leistungen abgeliefert habe als einige ihrer männlichen Kollegen.

Am Mittwoch entschied Juventus Turin das Spiel mit 3:0 gegen Dynamo Kiew für sich. Bei dem Spiel handelte es sich um eine eher weniger wichtige Partie der Champions League. Mit ihrem Erfolg garantierten sich die Spieler von Juventus Turin einen Einzug in das Achtelfinale, das bald stattfinden wird. Im Rahmen des Turniers wurde ein neues Zeichen gesetzt. Mit Stephanie Frappart pfiff zum ersten Mal eine Frau in einem Champions League Spiel.

Die Französin ist Fußball Schiedsrichterin, die im Frauen- und im Männerfußball pfeift. Frappart selbst spielt seit ihrem zehnten Lebensjahr Fußball und ließ sich früh als Schiedsrichterin ausbilden. Seit ihrem achtzehnten Lebensjahr ist sie vollzeitig als Schiedsrichterin tätig und konzentrierte sich in dieser Disziplin auf ihre Karriere. Bereits mit 19 Jahren war sie im Frauen- und im Männerspielbetrieb tätig. Laut eigenen Aussagen ließ sie sich als Fußballschiedsrichterin ausbilden, um die Regeln besser kennenzulernen. Sie begann ihre Arbeit in der siebten Liga, bis sie im Jahr 2009 in der vierten und später in der zweiten Frauenliga pfiff.

Anschließend übernahm sie ebenfalls die Leitung in der dritten Liga im Männerspielbetrieb. An ihre nationale Karriere schloss sich ihre internationale Karriere an. Unter anderem war sie als FIFA-Schiedsrichterin international tätig, wo sie die Länderspiele, für die für die Frauen und die Jugend leitete. An diese Leitungen schloss sich die Arbeit für die Frauen WM an, sowie die Leitung bei den olympischen Turnieren der Frauen und vielen anderen Wettkämpfen. Frappart hat eine beachtliche Karriere, auf der sie stets aufbaut.

Das eher weniger wichtige Spiel geht als die erste Partie in der Champions League ein, das von einer Schiedsrichterin geleitet wurde. Die Männerpartie zählt zu der Fußball Königsklasse. Die Französin meisterte ihre Aufgabe beeindruckend. Mit ihrer Leitung fing sich Frappert sehr viel Lob ein. Auf Social Media fanden sich zahlreiche positive Kommentare zu der weiblichen Leitung der Fußball Partie in der Königsklasse. Frappart wurde von vielen Seiten für ihre Arbeit gelobt. Ihre Leitung wurde als besser, als die von männlichen Kollegen von der online Community bewertet.

Frappart selbst gilt als eine der Beispiele für Schiedsrichterinnen im internationalen Fußballbetrieb. Sie leitet sowohl Spiele im Männer-, als auch im Frauenbetrieb und greift dabei auf einen großen Schatz an Erfahrungen zurück. Ihre Leitung des Champions League Spiels am Mittwoch ist nicht ihr einziger Beitrag, der in die Fußballgeschichte eingeht. Bereits 2014 leitete sie als erste Frau ein Spiel der französischen zweiten Liga, ehe sie im vergangenen Jahr in der ersten Liga der Franzosen pfiff. In diesem Jahr pfiff sie einige Länderspiele der Männer, ehe sie nun in der Champions League als erste Frau hinter der Pfeife debütierte. Auch leitet sie die Super League. Da ist sie allerdings nicht die einzige Frau hinter der pfeife. In dieser Klasse kam ihr Nicole Petignat zuvor.

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